„All you need is less (Folge 2/2): Eine Kultur des Genug aus buddhistischer Sicht“

Wer kennt das nicht? Eine Überzahl von Dingen verstopft den Alltag, zerstreut die Aufmerksamkeit, schwächt die Kraft, in der eigenen Lebensführung eine klare Linie zu finden. „Weniger ist mehr“ lautet die Losung eines aufgeklärten Konsumismus – „Weniger ist schwer“ lautet meist das ernüchternde Echo im Alltag. Denn das Karussell der Wünsche und Verheißungen dreht sich unablässig weiter. In einer auf Wachstum programmierten und der Steigerungslogik des „Immer mehr!“ verfallenen Gesellschaft bedeutet Stillstand eher Tod als Befreiung. Wäre die Corona-Zeit nicht eine gute Gelegenheit, über den Ausstieg aus dem Hamsterrad des „Immer-schneller-und-immer-Mehr“ nachzudenken? Anregungen und Ermutigungen dazu finden sich in der buddhistischen Tradition, wie Manfred Folkers, selber praktizierender Buddhist und Dharma-Lehrer in der Tradition Thich Nhat Hanh, in seinem Essay aufzeigt.

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Manfred Folkers unterrichtet selber Taijiquan und Qigong. Er ist Buchautor und seit 2009 Mitglied des Rates der Deutschen Buddhistischen Union. 2004 wurde er von Thich Nhat Hanh, einem der führenden Vertreter des „engagierten Buddhismus“, zum Dharma-Lehrer ernannt. „All you need is less“ – so lautet der Titel des nun folgenden Essays von und mit Manfred Folkers über eine Kultur des Genug aus buddhistischer Sicht.

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