- Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.
Buchvorstellung mit Franziska Eichstädt-Bohlig: “Grundeigentum verpflichtet. Warum wir eine gemeinwohlorientierte Bodenpolitik brauchen”
18. November 2025 // 19:00 bis 20:30
KostenlosIn Deutschlands Städten bestimmen Spekulation und renditegetriebene Investoren zunehmend, wer wo wohnen und arbeiten kann. Die Folge: explodierende Mieten, steigende Boden- und Immobilienpreise, soziale Spaltung und der Verlust von immer mehr wertvollen Flächen.
Die erfahrene Stadtplanerin und Politikerin Franziska Eichstädt-Bohlig analysiert die bodenpolitischen Fehlentwicklungen mit klarem Blick und macht deutlich: Die Wohnungsfrage kann nur zusammen mit der Bodenfrage gelöst werden. Eine sozial und ökologisch verantwortungsvolle Grundeigentumspolitik ist darum unabdingbar. Mit machbaren Reformvorschlägen zeigt sie, wie das aussehen könnte.
Mit Stephan Reiß-Schmidt und Christian Stupka von der Münchner Initiative für ein soziales Bodenrecht diskutiert Franziska Eichstädt-Bohlig machbare Reformvorschläge für mehr Gerechtigkeit, eine nachhaltige Stadtentwicklung und wie man Eigentumsrechte mit Gemeinwohl verbinden kann.
Moderation: Bernadette Felsch, Münchner Forum.
Franziska Eichstädt-Bohlig lebt in Berlin und ist Stadtplanerin und Politikerin mit vielen Jahren Erfahrung in Stadtentwicklung, Wohnungs- und Bodenpolitik. 1989/90 war sie Baustadträtin in Berlin-Kreuzberg. Von 1994 bis 2005 war sie Mitglied des Deutschen Bundestags, für ihre Fraktion verantwortlich als wohnungs- und baupolitische Sprecherin. Von 2006 bis 2011 war sie Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, bis 2009 als Fraktionsvorsitzende. Sie ist Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen und besonders befasst mit den Problemen der Immobilienspekulation und den städtebaulichen Anforderungen des Klima- und Naturschutzes.
Anfang Oktober ist im oekom Verlag das aktuelle gleichnamige Buch von Franziska Eichstädt-Bohlig erschienen, das an dem Abend im münchner zukunftssalon vorgestellt wird.
Nähere Infos & Bestellmöglichkeit: hier