Rechtspopulistische Narrative im Bereich der Umwelt- und Klimapolitik [Gespräch mit Albert Denk und Johanna Siebert]

»Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind Elitenprojekte auf Kosten des Volkes.« – Narrative wie diese sind zunehmend Teil rechtspopulistischer Argumentation. Sie richten sich gegen jede Form ambitionierter Umwelt- und Klimaschutzpolitik und zielen darauf ab, diese zu delegitimieren. In dem Vortrag werden zentrale rechtspopulistische Narrative im Bereich der Umwelt- und Klimapolitik analysiert. Einige von ihnen haben eine hohe Anschlussfähigkeit für breite Teile der Bevölkerung und wirken bereits bis in die sog. »gesellschaftliche Mitte« hinein. Wie ist dem zu begegnen – kommunikativ, aber auch politisch?

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Albert Denk studierte Sozial- und Globalwissenschaften in Barcelona, Berlin, Buenos Aires, Neu-Delhi und München. Er wurde an der Ludwig-Maximilians-Universität im Fach Soziologie zum Thema »Nachhaltige Entwicklung und globale Ungleichheit« promoviert. Seit 2022 arbeitet er am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin im Bereich Klima- und Umweltpolitik

Johanna Siebert ist Politikökonomin und Senior Projektmanagerin im Schwerpunkt »Green New Deal« des Progressiven Zentrums, Berlin. Hier arbeitet sie unter anderem zu antidemokratischen Interventionen in der Klima- und Umweltpolitik sowie zu materieller und immaterieller Gerechtigkeit in der Transformation.

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