Kann Künstliche Intelligenz die Natur schützen? [Ein Gespräch mit Frauke Fischer]

Künstliche Intelligenz ist inzwischen allgegenwärtig: Wir lassen uns Texte von ihr übersetzen, ganze Referate schreiben, Staus vorhersagen und Bilder generieren. Alles in rasantem Tempo und mit z.T. verblüffenden Ergebnissen. Die Wildbiologin Frauke Fischer erklärt, wie mittlerweile auch im Naturschutz KI eingesetzt wird – etwa beim Monitoring von Tierarten, der Analyse von Tierstimmen oder der Früherkennung von Umweltveränderungen. Anhand konkreter Beispiele illustriert sie, wie digitale Technologien helfen können, Ökosysteme besser zu verstehen und die biologische Vielfalt zu schützen. Die Natur selbst braucht zwar keine App und keine KI. Aber wir Menschen brauchen die Natur – und die Hilfe von KI, um die Natur (vor uns) zu schützen.

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Die promovierte Biologin Frauke Fischer gründete 2003 die Agentur auf!, die Unternehmen bei ihrem Engagement für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und den Erhalt von Biodiversität berät. Frauke Fischer arbeitet zudem als Dozentin an der Fakultät für Biologie der Universität Würzburg. Im Jahr 2015 gründete sie zusammen mit ihrem Kollegen Arno Wielgoss PERÚ PURO, um Kleinbauern im abgelegenen Urubambatal in Peru einen fairen Marktzugang für ihren hochwertigen, Bio-Urkakao Chuncho und weitere Produkten zu bieten.

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Frauke Fischer im oekom verlag: